Masern

Die Übertragung des Masernvirus erfolgt durch Tröpfchen- und Schmierinfektion über das Nasen-Rachen- und Bronchialsekret, die Konjunktivalflüssigkeit, über Blut oder Urin von Masernkranken. Die Krankheit beginnt plötzlich mit Fieber, Kopfschmerz, Lichtscheu, Konjunktivitis, Schnupfen und Husten. Am 2.-3. Tag kommt es an der Wangenschleimhaut zu weißen Stippchen. Nach Temperaturabfall zeigt sich am 3.-4. Tag unter neuerlichem Fieberanstieg das Masernexanthem. Gefürchtet sind Komlikationen, wie Otitis media, Pneumonie oder die Masernenzephalitis (1:1000), bei der es zu bleibenden Folgeschäden, aber auch zum Tod (in etwa 25%) kommen kann.

 
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