Röteln

Das Rötelvirus wird durch Tröpfchen- und Schmierinfektion über Nasen-Rachensekret, Blut, Harn und Stuhl von Infizierten übertragen. Nach einem kurzen katarrhalischen Stadium tritt das Exanthem auf, neben Temperaturanstieg kann es auch zu afebrilen Verläufen kommen. Weiters finden sich druckschmerzhafte Lymphknotenschwellungen, in 50% auch eine Milzschwellung. Schwerwiegende Folgen kann eine Rötelinfektion während der Schwangerschaft haben, da neben einem Abort eine Embryopathie mit Mißbildungen an Auge, Herz oder Ohr auftreten kann. Sollte daher bei der Mutter-Kind-Paßuntersuchung ein unzureichender Rötelantikörpertiter festgestellt werden, sollte unbedingt postpartal eine Rötelimpfung durchgeführt werden. Der Impferfolg ist jedenfalls durch eine Blutuntersuchung zu kontrollieren.

 
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